Ziele Revitalisierung Diessenhofer Rheinufer

Naturnahe Ufer

Das seit 2011 geltende Gewässerschutzgesetz (GSchG) sieht Revitalisierungen von verbauten Fliessgewässern zwingend vor. Diese schaffen Erholungs- und Lebensraum für Menschen und Tiere.

Die IGRA setzt sich dafür ein, dass die

  • Revitalisierung des Diessenofer Rheinufers zeitnah angegangen wird
  • Bevölkerung von Diessenhofen und Umgebung ihre Anliegen in die Planung und Umsetzung einbringen kann

Abwechslungsreicher Uferweg

Der bestehende Uferweg verläuft direkt auf der Betonmauer und wird von vielen Spaziergängern sehr geschätzt. Die Gegner von Renaturierungen schüren Ängste, dass der Uferweg verschwinden, bzw. nicht mehr am Ufer verlaufen würde.

Der Uferweg ist für die IGRA heilig. Im Einklang mit den zuständigen Behörden setzen wir uns dafür ein, dass gleichzeitig mit der Ufer-Revitalisierung anstelle des heutigen Betonbandes ein abwechslungsreicher und kinderwagengängiger Spazierweg geschaffen wird.

Ufer für Alle

Durch die harten Uferverbauungen ist der Zugang zum Ufer und Wasser für die Diessenhofer Bevölkerung unterbrochen. Heute haben nur Bootsbesitzer die Möglichkeit sich an einem natürlichen Ufer zu erholen, indem sie an das weitgehend unverbaute deutsche Ufer übersetzen.

Das Diessenhofer Rheinufer soll wieder zu einem Erholungsraum für Alle werden. Kinder und Familien sollen am Wasser spielen können und der erholungssuchenden Bevölkerung soll ein natürliches Rheinufer zur Verfügung stehen.

Lebensraum für einheimische Tierarten

Verbaute Ufer unterbrechen den Lebenszyklus unserer einheimischen Fischarten (kiesige Laichplätze => strömungsarme Flachufer für Brütlinge => Flachwasser für Jungfische => abwechslungsreiche Flusssohle für erwachsene Fische) und bieten wenig Brutplätze und Lebensräume für Vögel und andere Tierarten.

Mit der Revitalisierung des Diessenhofer Rheinufers geben wir der Natur etwas zurück und stellen verlorengegangene Lebensräume wieder her für Wasservögel, Fische und andere Tiere

 

 

Last Update

  • Aktualisiert: 19.03.2019.

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